Eduard Giessegi
Geb. 1948 in Gundelfingen/Donau
Kindheit und Jugend in der Fränkischen Schweiz
Durch die Landschaft und das Vorbild des Vaters, Bildhauer und Maler, geprägt und trotz Neigung zur Literatur bei der Kunst geblieben.
Erste Ausstellungsbeteiligungen ab 1966 in Bamberg.
1968 Abitur am jetzigen "Herder"-Gymnasium i Forchheim/Oberfranken.
Studium der Malerei und Graphik an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Gerhard Wendland, später Wechsel an die Akademie der Bildenden Künste München zum Studium der Kunsterziehung bei Prof. Thomas Zacharias und der Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien.
Ab 1976 bis 2010 als Kunstlehrer am Herder-Gymnasium Forchheim tätig.
Ausstellungen und Beteiligungen in Nürnberg, Bamberg, Fürth, im Raum Fränkische Schweiz und Frankreich.
Bildnerische Arbeiten in den Bereichen Zeichnung und Druckgraphik (Siebdruck, Radierung und Lithographie), Malerei (vorwiegend Aquarell) und experimentelle Plastik.
Die Handzeichnung ist die Grundlage aller bildnerischer Arbeit, trotz ausgeprägter Neigung zur Abstraktion. Die klassische Photographie in Schwarzweiß bildet ein weiteres Feld der graphischen Bildgestaltung, durch digitale Gestaltungsmittel ergänzt.
Besonderen Rang nehmen seit der Studienzeit die Kultur und Sprache Italiens ein. Viele Motive aus den mediterranen Landschaften, der Kunst der Antike bis zur Renaissance, aber auch Literatur und Musik beeinflussen die künstlerische Tätigkeit.
In der Abstraktion steht die Unmittel-barkeit des Ausdrucks vor der Absicht des Abbildens. Die Bilder sind quasi “Vor-Gedanken” des Sehens, so wie der Gedanke sich vor der Sprache bildet. Damit unterliegen die sie auch nicht einem der konventionellen Stilbegriffe.
In den großformatigen Filzstift-Zeichnungen sind die Unmittelbarkeit des Zeichnens und die “Unumkehrbarkeit” des Arbeitsvorganges eine Prämisse für die Konzentration auf Wesentliches.
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